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Barbe, auch: Flussbarbe, Pigge
(engl.: barb, barbel; ital.: barbo; franz.: barbeau; span.: barbo; lat.: barbus barbus)
Die Barbe ist ein karpfen-ähnlicher Süßwasserfisch, der in vielen Ländern Europas verbreitet ist; man sucht ihn jedoch vergeblich in Irland, den skandinavischen Ländern und in Teilen Südeuropas. Die Barbe hat ihren Namen von den vier dicken Bartfäden an der Oberlippe. Der Rücken ist oliv bis braungrün gefärbt, die Flanken schimmern golden, der Bauch dagegen ist hell-gelb bis gräulich-weiß, einige der kleineren Flossen erscheinen rötlich. Der dritte Flossenstrahl der Rückenflosse ist deutlich gezähnt.
Barben zählen zu den größeren europäischen Arten: sie können bis zu 90 cm lang werden und bis zu 8 kg auf die Waage bringen. Sie lieben Gewässer mit starker Strömung wie Oberläufe mit Stein- oder Kiesgrund.
Die Barbe ist der Fisch des Jahres 2003 und wird auf der Roten Liste als gefährdet eingestuft. Nennenswerte Bestände aber gibt es vor allem noch in bayerischen Flüssen wie der Alz, Amper, Glonn, Mangfall und Ammer, selbst in der Isar im Stadtgebiet von München kommt die Barbe noch vor.
Obwohl von wohlschmeckendem Fleisch ist die Barbe wie alle Karpfen- und Weißfische sehr grätenreich und findet sich daher selten in Kochbüchern und auf Speisekarten.
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