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Barsch
(lat.: perciformes)
„Den“ Barsch in dem Sinne gibt es eigentlich nicht – es ist meist ein Oberbegriff für alle barschartigen Fische und damit für eine schier unüberblickbare Anzahl. Barsche umfassen ca. 40 Prozent aller Fischarten überhaupt und mit mit rund 10.000 Arten zählen sie zu der größten Gruppe der Wirbeltiere. Barschartige finden sich im Meer ebenso wie im Brack- und Süßwasser, viele von ihnen sind Raubfische, aber durchaus nicht alle. Sollte also „Barsch“ auf der Speisekarte stehen, wissen Sie eigentlich noch nichts.
Die Barschartigen werden zudem noch unterschieden von einer ihrer Unterordnungen, den „echten“ Barschen (lat.: percoidei). Echte Barsche weisen als urtümliches Merkmal auf, dass die Knochenelemente des Schädels nicht miteinander verbunden sind, bei allen anderen Barschartigen ist das der Fall. Aus Sicht des Gourmets ein unerheblicher Unterschied, allerdings: ein Großteil der als Speisefisch verwendeten Barsche zählt zu den echten Barschen.
Am stärksten verbreitet in Europa ist der Flussbarsch, der zur Familie der Süßwasser- und Wanderfische zählt. Man findet ihn außer in Schottland, Norwegen und den südeuropäischen Halbinsel überall in Europa, oft in großer Zahl. Ein dicklicher wirkender Fisch mit ovaler Grundform, festen Kammschuppen und dunklen Querstreifen, der bis zu 60 cm lang wird und rund 2 kg auf die Waage bringen kann. Der Bauch ist heller gefärbt, alle Flossen außer der Rückenflosse weisen eine orangegelbliche bis rötliche Färbung auf. Flussbarsche finden sich in den unterschiedlichsten Standorten: in fließenden ebenso wie in stehenden Gewässern.
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