Volltextsuche
Garnele
(engl.: shrimps; amerik.: prawns; ital.: gambaretti; franz. Crevettes)
Garnelen sind Langschwanzkrebs ohne Scheren und nicht zu verwechseln mit Krabben, die zu den Kurzschwanzkrebsen zählen. Auch Scampi gehören nicht zu den Garnelen, da sie Scheren haben.
Es gibt sie in schier unüberschaubarer Zahl und Art auf der ganzen Welt. Insbesondere bei kleineren Garnelenarten ist zu beachten: Im Kopfteil befindet sich der Großteil des Verdauungsorgans, deswegen setzt hier der Fäulnisprozess extrem früh ein. Deswegen empfiehlt sich oft die Lagerung der abgezogenen Schwanzteile. Frische Kopfteile eignen sich hervorragend als Grundlage für Garnelenfond oder -butter.
So unübersehbar wie ihre Ausprägungen sind, so variantenreich sind die oft regional unterschiedlichen Zubereitungsarten. Nie falsch liegt man in der eher mediterranen Zubereitungsart mit einer Kombination mit Olivenöl, Zitronensaft und Knoblauch oder die thailändische Variante, z.B. mit roten oder grünen Curry. Siehe auch Riesengarnelen.
© 2008, alle Texte und Fotos sind urheberrechtlich geschützt.