Hecht
(engl.: pike; ital.: luccio; franz.: brochet, luceau; lat.: esox licius)

Der Hecht gehört zur Familie der Süßwasser- und Wanderfische. Als so genannter Standfisch bevorzugt er leicht fließende, ruhige und klare Gewässer, bevorzugt in Ufernähe und mit Kiesgrund. Der Hecht kann bis über einen Meter Länge erreichen und findet sich in Europa (außer rund um die südlichen Halbinseln) ebenso wie in Nordamerika, in Asien und dem Nördlichen Eismeer.

Er hat einen runden, lang gestreckten Körper, einen abgeflachten Kopf und ein auffälliges, fast entenschnabelförmiges mit Zahnreihen besetztes Maul – klarer Ausweis, dass wir es hier mit einem gefräßigen Raubfisch zu tun haben. Der Hecht hat kleine, sehr fest sitzende Schuppen, die vor der Zubereitung unbedingt entfernt werden sollten; dabei „rasiert“ man den Fisch mit einem scharfen Messer.

Gegessen werden bevorzugt junge und mittelgroße Fische, währen die größeren und älteren Exemplare sich mehr für die Verarbeitung zu Klösschen oder Farcen eignen, dabei verleiht vor allem die Hechtleber einen angenehm würzigen Geschmack. Das Fleisch des Hechts ist sehr fettarm, fest, hell und von aromatischem Geschmack und unfraglich von Edelfischqualität. Wegen seiner unangenehmen Gräten wird die Zubereitung als Farce und Klößchen von vielen bevorzugt.


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