Volltextsuche
Karpfen
(engl.: carp; franz.: carpe; lat.: cyprinus carpio)
Der Karpfen ist ein buckelförmiger Süßwasserfisch, der meist in Schwärmen auftritt und mit vier längeren und fleischigen Bartfäden ausgestattet ist. Seine Verbreitung waren ursprünglich die Zuflüsse zum Mittel-, Schwarzem und Kaspischem Meer sowie im Aralsees und im Amur. Er kann bis zu einem Meter Länge erreichen und mehrere Kilogramm auf die Waage bringen. In Wildform sind seine Bestände stark zurückgegangen, aber da der Karpfen traditionell (bei uns schon seit der Römerzeit und seit langer Zeit auch in China) sehr erfolgreich in Teichen gezüchtet werden kann, ist kein Mangel an ihm auf unseren Speisekarten. In den Jahrhunderten seiner Züchtung wurden vier Formen des Edelkarpfens gezüchtet, nämlich der Graskarpfen, der Nacktkarpfen, der Silberkarpfen und der Spiegelkarpfen.
Das Fleisch des Karpfens ist mager und sehr wohlschmeckend, nicht umsonst zählt er zu den und beliebtesten Süßwasserfische weltweit. Sein Fleisch enthält zudem sehr viel Vitamin A. Der Karpfen eignet sich zum Kochen und Backen und ist in vielen Gegenden ein traditionelles Weihnachts- und Sylvesteressen. Vor der Zubereitung sollten Karpfen aus Teichzüchtung einige Tage in klarem Wasser gehalten werden, so verlieren sie ihren ansonsten leicht muffigen Geschmack.
© 2008, alle Texte und Fotos sind urheberrechtlich geschützt.