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Miesmuscheln, auch: Blaumuschel, Pfahlmuschel
(engl.: (blue) mussel; franz.: moule; lat.: mytilus)
Miesmuscheln gehören zu den am weitesten verbreiteten und am meisten vom Menschen verzehrten Muscheln. Wild lebend finden sie sich bevorzugt im Brackwasser der Küstenregionen und in Flussmündungen, wo sie sich an Steinen oder Holzpfählen festsetzen. Doch schon seit dem Mittelalter werden sie vom Menschen in künstlichen Anlagen an Holzpfählen gezüchtet. Die beliebtesten Miesmuschelarten kommen aus dem Atlantik, der Nord- und Ostsee sowie aus den Mittelmeergewässern. Sie sind von dunkelgrauer bis blau-violetter Tönung, ihre längliche und gestreckt-ovale Form kann eine Länge von bis zu 10 cm erreichen. Ihr Muskelfleisch ist hell bis orange getönt, sollte aber nicht zu orangefarben sein.
Wichtig: Vor der Zubereitung müssen die Muscheln unbedingt noch leben. Man erkennt das daran, dass sich das Gehäuse schließt, wenn darauf geklopft wird. Offen bleibende Muscheln nicht kochen und verzehren, sondern unbedingt wegschmeißen. Das gilt genauso für die Muscheln, die nach dem Kochen noch verschlossen sind. In vielen Gegenden gelten die Monate mit einem „R“ im Namen als Muschelsaison – bei Witte können Sie frische Miesmuscheln täglich das ganze Jahr genießen!
Tipp unseres Kochs: Die Muscheln erst kurz in normalem Wasser kochen, damit sie sich öffnen und eventuell Sand und Schmutzpartikel von sich geben. Nach einer Minute dieses Wasser abgießen und erst dann den richtigen Sud ansetzen!
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