Rochen
(engl.: ray; franz. raie; lat.: batoidae)

Der Rochen gehört zu den Knorpelfischen und ist mit bis zu zwei Tonnen Lebendgewicht der größte der Riesenmantas. Ihre segelartigen Flügel, ihre abgeflachte Form und der peitschertige lange Schwanz sind charakteristisch. Maul, Nasenlöcher und Kiemenspaltenpaare finden sich an der helleren Unterseite und werden aufgrund ihrer Anmutung auch Engelsgesicht genannt. Die Oberseite dagegen passt sich farblich gekonnt an konkreten Lebensraum des Rochens an, die Tönung variiert von sandfarben bis schwarz. Rochen sind Meeresfische, nur wenige Arten finden sich im Süßwasser.

Rochen sollten keinesfalls ganz fangfrisch verzehrt werden, da erst nach zwei Tagen der Ammoniakanteil im Blut abgebaut ist. Gegessen werden Stücke aus den segelartigen großen Flügeln des Rochens. Die Haut sollte durch gründliches Waschen mit Salzwasser- oder Essigwasserlösung von ihrem Schleim befreit werden. Das grobfaserige weiße Fleisch ist nicht nur besonders schmackhaft, sondern auch völlig grätenfrei.


© 2008, alle Texte und Fotos sind urheberrechtlich geschützt.