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Rotbarbe
(engl.: red mullet; franz.: rouget barbet; lat.: mullus barbatus)
Die Rotbarbe ist der häufigste Vertreter der Barbenfamilie. Die Rotbarbe wird um die 30 cm lang, sie fällt auf durch ihre relativ üppigen Schuppen und ihre zwei Barteln am Unterkiefer. Während die Rotbarbe vor allem im Mittelmeer zu finden ist, lebt die etwas längere und gestreifte Meerbarbe an den Küsten um Madeira, Westafrika und des französischen Atlantiks. Ihre Färbung kann sich bei Erregung stark rot verfärben. Mit bis zu 50 cm wird die graue Meerbarbe noch etwas länger als ihre beiden Verwandten, sie findet sich in der Nordsee, im Mittelmeer und im Atlantik.
Das Fleisch der Barben ist von zarter, feiner Qualität und mineralstoffreich wie fettarm, am besten schmeckt es im September. Barben sollten unbedingt geschuppt werden, dafür kann man sich das Ausnehmen sparen – die Barbe ist nämlich gallenlos. Die Rotbarbe spielt vor allem in der mediterranen Küche ein große Rolle – im Ganzen gegrillt oder auch als wichtiger Bestandteil einer guten Bouillabaisse.
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