Zander, auch Schill, Hechtbarsch, Fogosch

Der Zander ist ein barschartiger Süsswasserfisch und gehört mit einer Länge von bis zu 1,20 m zu den größten Süsswasserfischen Europas. Man findet ihn in allen Süsswasergewässern Mittel- und Osteuropas, teils auch in den salzärmeren Gewässern der Ostsee. Als neben dem Hecht wichtigster Raubfisch jagt der Zander bevorzugt in langsam fließenden Gewässern, fühlt sich aber notfalls auch wohl in trüb-dunklen und von Menschen angelegten Gewässern.

Auch kulinarisch gibt es Parallelen zum Hecht – das Fleisch des Zanders ist im Geschmack dem des Hechts ähnlich, allerdings ist der Zander viel grätenärmer als der Hecht. Das helle, wohlschmeckende und fettarme Fleisch macht den Zander zu einem der Edel-Süswasserfische. Auch aus ökologischer Sicht ist der Zander ohne schlechtes Gewissen genießbar: Er gilt nicht als überfischt, kann auch gut gezüchtet werden (zum Beispiel als Beifisch zum Karpfen und beim Fang mit Stellnetzen kommt es kaum zu ungewolltem Beifang).

Zanderfilets eignen sich zum Braten ebenso wie zum dünsten, der zarte Geschmack sollte allenfalls durch leichte Soßen unterstützt werden.


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